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Spracherkennung im Besprechungsraum

Vier Wochen lang haben wir jede Besprechung mitschreiben lassen. Was brauchbar war, und wo wir es wieder abgeschaltet haben.

Anton Brinckmann

Stand
25. August 2026
Spracherkennung im Besprechungsraum
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Wir haben vier Wochen lang jede interne Besprechung mitschreiben lassen und danach gefragt, ob jemand die Mitschriften überhaupt liest. Die Antwort war aufschlussreicher als die Technik.

Was gut lief

Die reine Worterkennung ist kein Thema mehr. Bei einer Person am Mikrofon und ruhigem Raum ist der Text so genau, dass Korrekturlesen sich nicht lohnt.

Wo es klemmt

  • Sobald zwei Leute durcheinanderreden, verschwimmt die Zuordnung
  • Eigennamen und Projektkürzel werden geraten, und zwar jedes Mal anders
  • Die Zusammenfassung nennt Aufgaben, die niemand übernommen hat

Unser Fazit

Wir lassen weiter mitschreiben, aber die Zusammenfassung mit den Aufgaben haben wir abgeschaltet. Eine Liste, der man nicht trauen kann, ist schlechter als gar keine.

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