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Spracherkennung im Besprechungsraum
Vier Wochen lang haben wir jede Besprechung mitschreiben lassen. Was brauchbar war, und wo wir es wieder abgeschaltet haben.
- Stand

Wir haben vier Wochen lang jede interne Besprechung mitschreiben lassen und danach gefragt, ob jemand die Mitschriften überhaupt liest. Die Antwort war aufschlussreicher als die Technik.
Was gut lief
Die reine Worterkennung ist kein Thema mehr. Bei einer Person am Mikrofon und ruhigem Raum ist der Text so genau, dass Korrekturlesen sich nicht lohnt.
Wo es klemmt
- Sobald zwei Leute durcheinanderreden, verschwimmt die Zuordnung
- Eigennamen und Projektkürzel werden geraten, und zwar jedes Mal anders
- Die Zusammenfassung nennt Aufgaben, die niemand übernommen hat
Unser Fazit
Wir lassen weiter mitschreiben, aber die Zusammenfassung mit den Aufgaben haben wir abgeschaltet. Eine Liste, der man nicht trauen kann, ist schlechter als gar keine.

Ein Agent für die Ablage
Ein Agent, der Dateien selbständig einsortiert, klingt nach der Lösung. Zwei Wochen später haben wir ihm die Schreibrechte genommen.