Automation
Ein Ablauf aus dem Arbeitsalltag, Schritt für Schritt automatisiert. Am Ende läuft etwas.
In Automation nehmen wir eine Aufgabe, die jede Woche wiederkehrt, und bauen sie von vorne bis hinten durch. Kein Konzept, kein Ausblick: ein Ergebnis, das am Ende auf dem eigenen Rechner läuft.
Jeder Beitrag nennt vorab, was danach geht und was nicht. Was nicht geht, steht genauso drin wie das, was funktioniert.

Rechnungsmails an die Buchhaltung weiterleiten, und nur die Rechnungen
Die Regel „jede Mail mit Anhang an DATEV“ hätte in unserem Testpostfach neun Dateien als Beleg abgeliefert, die keine Rechnung sind. Wir bauen den Filter davor: 21 Testmails, sechs richtig weitergeleitet, keine falsch.

Das Morgenbriefing aus Postfach und Kalender
Jeden Werktag um 06:30 eine Seite mit Terminen, Fristen und den Mails, die eine Antwort brauchen. Regeln machen den Großteil, llama3.2 beantwortet nur eine Frage und lag in der Gegenprobe bei zwei von zwölf Mails falsch.

Kontoauszug gegen offene Posten: wer bezahlt hat, und wer nicht
Regeln ordnen 23 von 30 Buchungen richtig zu und keine falsch. Die erste Fassung hätte trotzdem drei bezahlte Rechnungen angemahnt. Und llama3.2 hat bei den Restfällen fünfmal von sieben eine falsche Rechnung genannt.

Aus dem Rechnungsprogramm eine geprüfte XRechnung erzeugen
Acht Rechnungen aus einem CSV-Export, ein Python-Skript, der offizielle Validator. Er nimmt sechs an, darunter eine mit falscher Leitweg-ID, und unsere erste Fassung schrieb 0,03 statt 0,034 Euro in die Datei, ohne dass er sie ablehnte.

Von der Sprachnotiz auf der Baustelle zum Rechnungsposten
Ein Elektriker diktiert, was er verbaut hat, daraus werden Rechnungsposten. In der Gegenprobe trafen feste Regeln 17 von 24 Posten und erfanden keinen; llama3.2 traf 13 und erfand zehn.

Ein Update-Wächter für selbst betriebene Software
Zwölf Sicherheitsmeldungen für n8n an einem Tag, und keine nennt die Reihe, die bei uns eingetragen war. Ein Skript fragt jeden Morgen GitHub, schreibt höchstens eine Meldung am Tag und schlägt die Fassung vor, die alle Lücken schließt.

Belege an DATEV übergeben
Der Zugang ist niedriger, als sein Ruf vermuten lässt — eine Beraternummer braucht es nicht, die Sandbox kommt mit dem Abonnement. Und elf Stunden Token-Gültigkeit entscheiden über den ganzen Aufbau.

Ein Agent, der eure Ablage kennt
Das meiste daran ist Suche, nicht Modell. Eine Volltextsuche über die eigene Ablage mit Fundstelle und Begründung — und der Satz, der schlimmer ist als eine leere Trefferliste.